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 Abdul Bey Hotak-i, gen. "der Faule"

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Abdul

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BeitragThema: Abdul Bey Hotak-i, gen. "der Faule"   Di Feb 03, 2015 10:06 am

Abdul ibn Abbas ibn Haroun ibn Majid Hotak-i

(Groß-Cousin des verstorbenen/ermordeten Öcal Bey, Attabeg der Hotak), (Groß-Cousin des Suleyman "Iblis" Pascha, der Geißel der berge (Hassars)) & (Groß-Cousin des Ragnar Halldórson, Jarl Stolzenbrecher im hohen Norden Argath'lys). Händler, Hehler, Trunkenbold.

Ich wurde geboren vor nunmehr fast 70 Jahren als 6. Sohn des Ziegenhirten Abbas ibn Farid ibn Dawuhd und seiner zweiten Frau Seke bint Farnaz bint Zeynab Hotak-i in einem namenlosen Dorf weit im Nordosten des Reichs meines Cousins & Attabegs im Lande Mera. 
Ich wuchs - wie auch meine 6 Brüder (Abdelrahman, Mesut, Yasar, Mustafa, Aziz und Sa'ad), vier Schwestern (Safa, Fahimeh, Güzela und Yasmina) hatte ich auch noch zu ertragen - als Ziegenhirt auf, wurde dabei von den Weibern des Dorfes ob meiner Frühreife geliebt & reichlich belächelt, dann lernte ich von durchreisenden Händlern das Rechnen, später auch rudimentär das Lesen und ein paar Worte zu schreiben.

Mit zwölf Jahren verliess ich mein Dorf, um mit einem fahrenden Krämer zu ziehen und das Handeln zu erlernen. Dies gelang auch - mit einigen Umwegen durch die Lande Hassan as-Sabahs und das finstere Stygien - einigermassen, so dass ich mit 15 zurückkehren konnte und meine geliebte eigensinnige Schöne, meine Bita (inzwischen bekannt als die Zänkische, den Göttern sei's geklagt) zu freien und einen eigenen Handel zu gründen.

Die ersten Gegenstände dieses Handels waren Produkte unseres Stammes, Ziegenwolle, Ziegenkäse, Schmuck aus Ziegenhorn, manchmal auch Bernstein (der wird bei uns im Lande bisweilen gefunden) und anderen einfachen Dingen. Dazu Stoffe, Teppiche, Gewürze, Spezereien und immer mehr - nach der Ausweitung meiner, später unserer Handelsreisen in fernere Gebiete - seltene und wertvollere Dinge, auch Edelsteine, Getier usw. usf... .

Manche sagen, dies sei auch der Beginn der Hehlerei und anderer "Tätigkeiten" gewesen.
Ein Vorwurf, den ich weit von mir zu weisen habe! Nie habe ich dergleichen getan, die DG in Aldradach kann dies (gegen Entgelt...) bezeugen!
Dank des Geizes (und der Geschäftstüchtigkeit) meines Weibes ist es nicht vonnöten, Haupt und Glieder mit derlei Unziemlichem zu gefährden!

Denn, inzwischen hat mein Weib Bita den Handel weitgehend an sich gerissen in ihrer Gier nach Gold & Juwelen, so dass ich den grössten Teil meiner alten Tage in den örtlichen Tee- und Hurenhäusern verbringen kann (wer etwas Bestimmtes von mir braucht oder für mich hat, wende sich an die lokalen Wirtsleute...) und mich meines Lebens zu erfreuen suche.
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